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Freitag, 3. Februar 2023

BPOL-KS: 19-Jähriger beschäftigt Bundespolizei – Vier Straftaten in zwei Stunden

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Kassel / Marburg (ots) –

Nicht von seiner besten Seite zeigte sich am vergangenen Samstag (21.1.) ein 19-jähriger Wohnsitzloser im Kasseler Hauptbahnhof.
Mit vier Straftaten in zwei Stunden beschäftigte der junge Mann mehrfach die Beamten der Bundespolizei in Kassel und Gießen.

Im Kassel Hauptbahnhof soll der Unruhestifter einen 16-Jährigen aus Borken mit der Faust gegen den Kopf geschlagen haben.
Kasseler Bundespolizisten stellten deswegen die Identität des Mannes fest und leiteten ein Strafverfahren ein, anschließend kam der 19-Jährige wieder frei.

Erneut gewalttätig

Während der anschließenden Zugfahrt von Kassel in Richtung Marburg wurde der Mann erneut auffällig. Er fasste einem 18-jährigen aus Gilserberg ins Gesicht und schubste diesen zu Seite. Hinzu kam, dass er bei der Fahrscheinkontrolle ohne Ticket auffiel.

Gestohlenes Handy fällt aus der Hosentasche

Weiterhin erhärtete sich der Verdacht, dass der Wohnsitzlose einem 28-Jährigen aus Finnland in Kassel das Handy gestohlen hatte. Bundespolizisten kontrollierten daraufhin den Mann erneut beim Halt im Bahnhof Marburg. Hierzu sollte der 19-Jährige den Zug verlassen. Beim Aufstehen vom Sitz im Zugabteil fiel ihm plötzlich das offensichtlich gestohlene Mobiltelefon aus der Hosentasche.
Das Telefon stellten die Beamten sicher und gaben es dem mitgereisten Besitzer zurück.

Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat gegen den 19-Jährigen Asylbewerber aus Algerien zwei Strafverfahren wegen Körperverletzung und jeweils ein Strafverfahren wegen Erschleichens von Leistungen sowie wegen Diebstahls eingeleitet.

Bundespolizei sucht weitere Zeugen bzw. Geschädigte

Wer Angaben zu den Fällen machen kann bzw. wer ebenfalls Opfer des 19-Jährigen geworden ist, wird gebeten, sich bei der Bundespolizeiinspektion Kassel unter der Telefon-Nr. 0561 /81616-0 oder über www.bundespolizei.de zu melden.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Kassel
Heerstr. 5
34119 Kassel
Pressesprecher
Klaus Arend
Telefon: 0561/81616 – 1011; Mobil: 0175/90 28 384
E-Mail: bpoli.kassel.presse@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de
Twitter: @bpol_koblenz

Original-Content von: Bundespolizeiinspektion Kassel, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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