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Freitag, 7. Oktober 2022

POL-DA: Bensheim: Präventionskampagne „Brich Dein Schweigen“/Filmvorführung „Gefangen im Netz“-Rund 300 Schülerinnen und Schüler im Luxor-Filmpalast

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Bensheim (ots) –

Im Rahmen der vom Polizeipräsidium Südhessen, Rotary-Clubs der Region und dem Verein Bürger und Polizei Bergstraße e.V. initiierten, sowie weiteren Hilfestellen und Kooperationspartnern unterstützten Präventionskampagne gegen sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen „Brich Dein Schweigen-Hinter jedem Missbrauch steckt ein Gesicht“, fand am Mittwoch (06.07.) im Luxor-Filmpalast die Vorführung des von der Filmwelt Verleihagentur Berlin schulisch aufbereiteten Dokumentarfilms „Gefangen im Netz“ statt. Der Film erzählt in fesselnden Bildern das Drama dreier jugendlich aussehender Schauspielerinnen, die sich beim Chatten im Netz mit fiktiven Profilen als 12-Jährige ausgeben und folgt ihnen vom ersten Kontakt bis zu den ersten Treffen mit Männern, von denen sie zuvor kontaktiert wurden.

Der Kinosaal war mit rund 300 interessierten Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften nahezu vollbesetzt. Der Vizepräsident des Polizeipräsidiums Südhessen, Rudi Heimann, begrüßte das Publikum und freute sich ganz besonders darüber, dass auch der Landrat des Kreises Bergstraße, Christian Engelhardt, den Weg in den Kinosaal fand und mit seiner Anwesenheit die Wichtigkeit der Veranstaltung unterstrich. Rudi Heimann ging in seinen Worten auf die Gefahren ein, die im Internet auf Kinder und Jugendliche lauern und fügte warnend an: „Das Internet vergisst nie. Was einmal im Netz ist, bleibt im Netz.“

An das einstündige filmische Experiment, das ein Schlaglicht auf das Tabuthema Missbrauch an Jugendlichen im Netz wirft und Schülerinnen und Schüler sensibilisieren soll, schloss sich eine rege Fragerunde im Kinosaal an. Mit der Thematik tagtäglich befasste Polizeibeamtinnen und -beamte sowie Vertreter der Hilfestellen und der Schulen standen den Schülerinnen und Schülern anschließend für Fragen wie „An wen kann ich mich wenden?“, „Wann sollte ich zur Polizei gehen?“ oder „Was ist bereits strafbar?“ Rede und Antwort.

Zum Abschluss machte das Kinopublikum noch regen Gebrauch davon, sich an den im Foyer des Kinos zahlreich aufgereihten Informationsständen mit Mitarbeitern der Hilfestellen und der Polizei auszutauschen und mit Informationsmaterial zum Thema zu versorgen.

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Quelle: ots

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