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Donnerstag, 29. September 2022

POL-KS: Hofgeismar wird nördlichste KOMPASS-Kommune Hessens: Polizeipräsident Stelzenbach überreicht Begrüßungsschild an Bürgermeister Busse

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Kassel (ots) –

Hofgeismar (Landkreis Kassel): Die Stadt Hofgeismar wird die bislang nördlichste KOMPASS-Kommune Hessens. Nordhessens Polizeipräsident Konrad Stelzenbach überreichte dem Bürgermeister der Dornröschenstadt am gestrigen Dienstag in der Hofgeismarer Stadthalle das KOMPASS-Begrüßungsschild und hieß die Stadt im nördlichen Landkreis Kassel damit in der Sicherheitsinitiative des Hessischen Innenministeriums willkommen. Hofgeismar ist nun die 14. Kommune in Nordhessen, die sich der Initiative anschließt und sich nun in besonderem Maße für die Sicherheit ihrer knapp 16.000 Einwohnerinnen und Einwohner einsetzen möchte.

„Ein Blick auf die Zahlen der Polizeilichen Kriminalstatistik zeigt, dass die Bürgerinnen und Bürger in Hofgeismar bereits sehr sicher leben: Im vergangenen Jahr ereigneten sich in der Dornröschenstadt nur 578 der insgesamt für Nordhessen statistisch erfassten 39.911 Straftaten. Nichtsdestotrotz gibt es aber in jeder Kommune auch immer Kriminalitätsphänomene und andere Probleme, die das Sicherheitsgefühl der Menschen negativ beeinflussen. Nun wird die Stadt gemeinsam mit der Polizei im Rahmen von KOMPASS genau analysieren, welche Problemlagen es hier gibt und welche passgenauen Lösungen dafür gefunden werden können, um für noch mehr Sicherheit und Lebensqualität in Hofgeismar zu sorgen“, so Polizeipräsident Konrad Stelzenbach bei der Begrüßung der Stadt.

Auch Hofgeismars Bürgermeister Torben Busse hob die Bedeutung der Teilnahme an der Sicherheitsinitiative hervor: „Beim Thema Sicherheit ist es bedeutsam“, so der Bürgermeister, „vorzubeugen und nicht reagieren zu müssen, wenn es eigentlich schon zu spät ist. Für mich ist es überaus bedeutsam, dies im Dialog mit den Bürgern zu realisieren und über reine Statistiken hinausdenken zu können. KOMPASS setzt genau dort an und ist für uns deshalb eine hervorragende Chance, Hofgeismar sicher und attraktiv zu halten.“

Der Leiter der Stabsstelle „Gemeinsam Sicher In Hessen“, Jan Schneider, richtete am gestrigen Dienstag bei der Auftaktveranstaltung Grüße des Hessischen Innenministers aus. KOMPASS liege ihm sehr am Herzen. Mit der Teilnahme zeigten die Verantwortlichen der Stadt Hofgeismar, wie wichtig ihnen das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger sowie die Präventionsarbeit vor Ort ist.

Im weiteren Verlauf der Begrüßungsveranstaltung erläuterte KOMPASS-Berater Jörg Dämmer vom Polizeipräsidium Nordhessen den nun folgenden Prozess. Nach Erhebung der Sicherheitslage und einer Bürgerbefragung erfolgt in einer ersten Sicherheitskonferenz eine Feinanalyse der Ergebnisse und möglicher Problemstellungen. Zu den ermittelten Sicherheitsbedarfen werden in der Folge passgenaue Lösungen gesucht und in einer zweiten Sicherheitskonferenz erarbeitet. Diese Präventionsmaßnahmen sollen anschließend umgesetzt werden, woraufhin sich die Kommune schließlich für die Verleihung des Sicherheitssiegels bewerben kann.

Informationen und Hintergründe zu KOMPASS

KOMPASS (KOMmunalPRogrAmmSicherheitsSiegel): Mit Hofgeismar nehmen inzwischen mehr als 120 hessische Kommunen an der Sicherheitsinitiative KOMPASS des Hessischen Ministeriums des Innern und für Sport teil. Weitere 16.000 Bürgerinnen und Bürger, die in der Kernstadt und den sieben Stadtteilen Hofgeismars leben, profitieren damit von der bundesweit einmaligen Initiative, die Ende 2017 eingeführt wurde. Seitdem haben in hessischen Kommunen zahlreiche Bürgerbefragungen und lokale Sicherheitskonferenzen stattgefunden. Als Ausfluss daraus sind jeweils vor Ort in den KOMPASS-Kommunen individuell angepasste Lösungen für identifizierte Problemlagen angestoßen und vielerorts bereits umgesetzt worden. Weiterführende Informationen zu KOMPASS finden Städte und Gemeinden unter kompass.hessen.de. Interessierte Kommunen in Nordhessen können sich an kompass.ppnh@polizei.hessen.de wenden.

Rückfragen bitte an:

Polizeipräsidium Nordhessen
Grüner Weg 33
34117 Kassel
Pressestelle

Telefon: +49 561 910 1020 bis 23
Fax: +49 611 32766 1010
E-Mail: poea.ppnh@polizei.hessen.de

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Quelle: ots

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