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Samstag, 20. April 2024

POL-LDK: + Müll bei Uckersdorf entsorgt + Nach Unfall in Klinik geflogen + Ein Auto ist kein Safe! + Berauscht in Brandoberndorf erwischt +

Top Neuigkeiten

Dillenburg (ots) –

Herborn-Uckersdorf: Wellplatten im Wald entsorgt / Zeugen gesucht –

Im Wald oberhalb des Tierparkes entsorgten Unbekannte ihren Sondermüll. Am Sonntagnachmittag, gegen 15.00 Uhr entdeckte ein Spaziergänger mehrere Wellplatten aus Kunststoff und Eternit auf einem Feldweg oberhalb des Parkplatzes des Uckersdorfer Tierparks. Die Polizei ermittelt wegen illegaler Müllentsorgung und sucht Zeugen: Wer hat die Täter beim Entladen des Sondermülls beobachtet? Wo ist eine Baustelle bekannt, auf der diese Art der Wellplatten ausgetauscht wurden? Hinweise erbittet die Polizeistation Herborn unter Tel.: (02772) 47050.

Dillenburg-Manderbach: Schwerverletzt in Klinik geflogen –

Ein Unfall auf der Frohnhäuser Straße machte gestern Abend den Einsatz eines Rettungshubschraubers erforderlich. Ein Beteiligter musste mit schweren Verletzungen in eine Gießener Klinik geflogen werden.
Gegen 19.50 Uhr war der 60-Jährige mit seinem Golf von Manderbach in Richtung Kreisverkehr der Bundesstraße 253 unterwegs. Aus bisher nicht bekannten Gründen prallte er in den Anhänger eines vor ihm fahrenden Traktorgespanns. Durch die Wucht des Aufpralls stürzte der Anhänger auf die Seite. Eine Rettungswagenbesatzung und ein Notarzt übernahmen die Erstversorgung, bis der schwerverletzte Dillenburger in die Klinik geflogen wurde. Der 70-jährige Traktorfahrer aus Dillenburg blieb unverletzt. Die Staatsanwaltschaft zog einen Sachverständigen zur Rekonstruktion des Zusammenstoßes hinzu. Aufgrund auslaufender Betriebsflüssigkeiten rückte die Feuerwehr aus. Die Strecke zwischen dem Kreisverkehr und Manderbach musste für den Verkehr voll gesperrt werden. Aufgrund der Arbeiten des Sachverständigen und der sich anschließenden Reinigung der Fahrbahnen dauerte die Sperrung bis ca. 05.00 Uhr heute Morgen an. Die Schäden an den Fahrzeugen beziffert die Polizei auf mindestens 5.000 Euro.

Haiger-Allendorf: Aus Dacia bedient / ein Auto ist kein Safe! –

Die Ermittler der Dillenburger Polizei registrieren derzeit für Haiger und einige Ortsteile eine Zunahme an Autoaufbrüchen bzw. an Diebstählen aus Autos. Sie appellieren an Autobesitzer keine Wertsachen im Fahrzeug zurückzulassen.

So schlugen in der Nacht von Montag auf Dienstag Diebe in Allendorf, im Haukenestweg an einem weißen Dacia zu. Da keine Aufbruchspuren aufzufinden waren, schließen die Ermittler nicht aus, dass der Wagen nicht verriegelt worden war. Die Täter erbeuteten eine Geldbörse samt EC-Karte, einer Kreditkarte sowie etwa 20 Euro Bargeld. Die EC-Karte setzten die Diebe zwischen 05.19 Uhr und 05.21 Uhr dreimal an einem Geldautomaten in Haiger ein und erbeuteten so weitere 2.000 Euro.

Wertsachen gehören nicht ins Auto – ein Fahrzeug ist kein Safe! Unerheblich, ob nur ein kurzer Stopp beim Bäcker oder am Supermarkt oder den Tag über oder am Wochenende auf dem Pendlerparkplatz: Handtaschen, Geldbeutel oder das ladende Smartphone in der Ablage sind lohnende Beute für Langfinger. Ein kurzer Blick reicht den Dieben. Es folgt ein kurzer Test am Griff, ob die Tür verriegelt ist. Wenn nicht, sind die Täter maximal einen Schlag gegen die Scheibe von ihrer Beute entfernt. Ruckzuck noch in den Ablagefächern und im Handschuhfach nachgeschaut und nach wenigen Sekunden ist der Täter mit den Wertsachen auf der Flucht.

– Lassen Sie keine Wertsachen offen im Fahrzeug liegen.
– Verlassen Sie sich nicht auf die Keyless-go Funktion ihres
Wagens, sondern vergewissern Sie sich, dass der Wagen
verschlossen ist.

Waldsolms-Brandoberndorf: Berauscht gefahren –

Eine Streife der Wetzlarer Polizei zog am frühen Dienstagmorgen einen Drogenfahrer aus dem Verkehr. Gegen 03.10 Uhr fiel der 18-Jährige mit seinem Ford auf. Reaktions- und Konzentrationstests ließen den Verdacht zu, dass der Waldsolmser unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Ein Schnelltest reagierte positiv auf Amphetamin und Kokain. Es folgte eine Blutentnahme auf der Wetzlarer Wache.

Guido Rehr, Pressesprecher

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Quelle: ots

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