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Freitag, 3. Februar 2023

POL-OH: 40 Jahre Dienst: EKHK Jürgen Fröhlich feiert Jubiläum – „Ich kenne Land und Leute“

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Hersfeld-Rotenburg (ots) –

Engagiert, motiviert und eng mit der Region Hersfeld-Rotenburg verbunden: Etwa so könnte Jürgen Fröhlich beschrieben werden. Der 59-jährige Kripobeamte blickt inzwischen auf sein 40-jähriges Dienstjubiläum zurück. Dazu gratulierte Polizeipräsident Michael Tegethoff dem Leiter des Rauschgiftkommissariats recht herzlich.

Mit gerade einmal 15 Jahren hat der Hersfelder eine Lehre als Landmaschinenmechaniker bei einer ortsansässigen Firma begonnen. „Nach dreieinhalb Jahren Ausbildung und einem dreiviertel Jahr als Geselle kam die Musterung“, so Fröhlich: „Ich habe mich damals für den Bundesgrenzschutz entschieden und bin hängen geblieben. Der Beruf hat mir einfach von Anfang an Spaß gemacht.“

Nach einigen Jahren wechselte Fröhlich 1991 zum Land Hessen. „Das 8. Revier in Frankfurt-Sachsenhausen war für mich ein Glückstreffer.“ Denn mit einem gut harmonierenden Team konnte der Erste Kriminalhauptkommissar einschlägige Erfahrungen im Streifendienst sammeln. Nach knapp zehn Jahren als Polizist, drückte er schließlich noch einmal die Schulbank: Auf die Fachoberschule folgte das Studium für den gehobenen Polizeivollzugsdienst, bevor es für den motivierten Polizisten zurück ins 8. Revier nach Frankfurt ging.

Die nachfolgenden Jahre prägten Fröhlich. Als Ermittlungsgruppenleiter stellte er maßgeblich die Weichen im Bereich der „Mehrfach- und Intensivtäter“. Die damals gegründete Arbeitsgruppe war der Vorreiter einer heute landesweit integrierten Ermittlungsgruppe. „Das war schon eines meiner Highlights. Wir haben sehr intensiv und erfolgreich zusammengearbeitet.“

Von „S“ zu „K“

Zum Jahreswechsel 2002 erfolgte für den gebürtigen Hersfelder nach mehreren Verwendungen sowie einer langjährigen Tätigkeit im Kommissariat Regionale Kriminalitätsbekämpfung (K22) in Offenbach der Wechsel von „S“ zu „K“ – also der Schutz- zur Kriminalpolizei. Und nicht nur das, denn neben dem Laufbahnwechsel ging es für Fröhlich auch in das neugegründete Polizeipräsidium Osthessen. Damit wichen stundenlange Zugfahrten, kürzeren Arbeitswegen und mehr Zeit für die Familie. „Meine langjährige Lebensgefährtin hat mir schon immer den Rücken freigehalten und mich unterstützt“, so der Kriminalbeamte dankbar.

Anfangs noch im Betrug, leitete der 59-Jährige schließlich auch in Fulda die Arbeitsgruppe „Intensivtäter“ bis er 2004 schließlich in die Regionale Kriminalinspektion nach Bad Hersfeld wechselte. „Ich kenne hier Land und Leute und fühle mich mit der Region Waldhessen sehr verbunden.“ Nach acht Jahren im K 10 (Kapital-, Brand- und Waffendelikte) und drei Jahren im K 20 (Betrugsdelikte), ging es für Fröhlich 2015 ins K 30 (Rauschgiftdelikte), dessen Leitung er drei Jahre später übernommen und bis heute inne hat. „Wir haben hier in den letzten Jahren größere Ermittlungserfolge im Bereich der Rauschgiftkriminalität erzielt und das freut mich sehr“, so der Erste Kriminalhauptkommissar, der sich nebenamtlich im Personalrat engagiert.

Nun blickt der Vollblutpolizist auf 40 prägende Dienstjahre zurück. „Manche Dinge bleiben in den Klamotten hängen.“ Und obwohl manche Einsätze beziehungsweise Erlebnisse ihn forderten, so hat der 59-Jährige nie den Spaß an seiner Arbeit verloren: „Der Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern ist etwas ganz Besonderes und einer der Gründe, warum ich den Dienst gerne mache.“ So ist auch nach vier Jahrzehnten kein bisschen Berufsfreude verloren gegangen: „Ich warte ab, was auf mich zukommt. Bin mir aber sicher, dass auch die nächsten zwei Jahre schöne Jahre werden. Denn für mich ist das ganze kein Job, sondern ein Traumberuf… und das wird er auch bis zum Schluss bleiben.“

Julissa Bär

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Quelle: ots

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