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Freitag, 7. Oktober 2022

Studie zum Weltnichtrauchertag 2022: Jede:r Dritte findet, dass Rauchende höhere Krankenkassenbeiträge zahlen sollten

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Frankfurt am Main (ots) –

Zigaretten, Shishas oder Vapes – 24 Prozent der Deutschen rauchen und nehmen dabei die potenziellen Folgen für ihre Gesundheit leichtfertig in Kauf [1]. Die Wahrscheinlichkeit, dass Raucher:innen aufgrund dessen medizinische Behandlungen in Anspruch nehmen müssen, die von der Krankenkasse bezahlt werden, ist daher höher als bei Nichtrauchern. Anlässlich des Weltnichtrauchertages wollte der Versicherungsmanager CLARK in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut YouGov wissen, ob die Deutschen einen höheren Krankenkassenbeitrag für Raucher:innen befürworten würden: 35 Prozent der Befragten fänden höhere Beiträge fair, während 39 Prozent dagegen sind.

Wie viel rauchen die Deutschen?

Seit den achtziger Jahren geht der Anteil der Raucher:innen in Deutschland stetig leicht zurück [1]. Doch nachwievor gibt es viele Menschen, die regelmäßig am Glimmstängel ziehen. Dabei unterscheiden sie sich maßgeblich in der Frequenz, wie die CLARK-Studie zeigt. Während neun Prozent der Befragten pro Woche ein bis zwei Schachteln qualmen, raucht jede:r Zehnte (10 Prozent) sogar eine oder mehr Schachteln am Tag [2]. 29 Prozent der Befragten konnten ihre Sucht bereits besiegen – sie geben an, in der Vergangenheit geraucht und damit aufgehört zu haben. 37 Prozent der Befragten haben noch nie geraucht.

Einmalprämien haben nur wenig Überzeugungskraft für Rauchende

Da mit dem Rauch von Zigaretten, Shishas und Co. viele giftige und krebserzeugende Substanzen eingeatmet werden, wird das Rauchen als das größte vermeidbare Gesundheitsrisiko in Deutschland eingestuft [1]. Deswegen versuchen Krankenkassen, ihre Mitglieder von einer Rauchentwöhnung zu überzeugen und bieten neben umfangreichen Gesundheitsinformationen über die negativen Folgen des Rauchens unter anderem vereinzelt Einmalprämien an. Die CLARK-Studie zeigt: Solche Prämien sind für deutsche Raucher:innen nur eingeschränkt attraktiv. Denn nur 15 Prozent der Rauchenden würden sich von einer Summe zwischen 501 und 1.000 Euro überzeugen lassen. 28 Prozent würden das Rauchen für mehr als 1.000 Euro aufgeben. Doch für jede:n Fünfte:n (22 Prozent) wäre kein Betrag so interessant, als dass sie dafür das Rauchen aufgeben würden.

Zuschüsse und Leistungen der Krankenkasse nutzen

Doch ist der Entschluss zum Nikotinverzicht erst einmal gefasst, gibt es viele Helfer, die Entzugserscheinungen und das Suchtverlangen mindern können. Auch die gesetzlichen Krankenkassen helfen ihren Patient:innen dabei, denn sie sind durch Regelungen im Sozialversicherungsrecht dazu verpflichtet, Maßnahmen zur Raucherentwöhnung finanziell zu unterstützen. „Inwiefern Maßnahmen tatsächlich bezuschusst oder angeboten werden, ist von Krankenkasse zu Krankenkasse unterschiedlich“, so Dr. Marco Adelt, COO und Co-Gründer von CLARK. „Deswegen ist es für angehende Nichtraucher:innen wichtig, sich frühzeitig über die Leistungen ihrer Krankenkasse zu informieren – und sich gegebenenfalls auch unabhängig dazu beraten zu lassen, welche Krankenkasse mit ihren Leistungen am besten zu ihren Bedürfnissen während der Entwöhnungsphase passt.“ Auch private Krankenkassen (PKV) unterstützen bei der Finanzierung von Raucherentwöhnungskursen und können manchmal sogar umfassender sein. Medikamente und andere Hilfsmittel werden dagegen in der PKV eher nicht erstattet.

[1] www.bundesgesundheitsministerium.de/service/begriffe-von-a-z/r/rauchen.html

[2] Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 1002 Personen zwischen dem 14.03. und 16.03.2022 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

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Quelle: ots

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