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Sonntag, 21. April 2024

Wechsel in der Führung der Hertie-Stiftung

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Frankfurt/Main (ots) –

Annette Schavan, Bundesministerin a.D., wird zum 1. April 2024 die neue Vorstandsvorsitzende der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung. Sie folgt auf Frank-J. Weise, der das Amt nach zehn Jahren am 31. März abgibt. Frank Mattern, selbstständiger Unternehmensberater und Aufsichtsrat, übernimmt den stellvertretenden Vorsitz. Ebenfalls neu im Vorstand sind Sascha Spoun, Präsident der Leuphana Universität Lüneburg, und Karl von Rohr, Vorsitzender des Aufsichtsrats der DWS Group Gmbh & Co KGaA. Als Mitglied der Stifterfamilie bleibt Dr. Sabine Gräfin von Norman weiterhin im Vorstand der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung. Bernd Knobloch, Rainer Neske und Gordon Riske sind aus dem Gremium ausgeschieden.

„Ich gratuliere Frau Schavan und Herrn Mattern zu ihren neuen Aufgaben. Zwei erfahrene, kompetente und sehr gut vernetzte Persönlichkeiten übernehmen die Führung und werden wichtige Impulse für die Weiterentwicklung der Stiftungsthemen geben können. Zugleich bedanke ich mich bei den ausscheidenden Mitgliedern und ausdrücklich bei Bernd Knobloch, der als mein Stellvertreter lange Jahre die Geschicke der Stiftung mitbestimmt hat und mir ein sehr wertvoller Partner war“, sagt Frank-J. Weise.

Annette Schavan über ihre neue Aufgabe: „Die Hertie-Stiftung ist eine starke Stimme in der Stiftungslandschaft in Deutschland. Ihre Förderschwerpunkte sind international anerkannt. Das gilt für herausragende Initiativen in der Hirnforschung ebenso wie für den Wettbewerb Jugend debattiert, die Hertie School und Projekte zur Stärkung des demokratischen Gemeinwesens. Die Hertie-Stiftung leistet gerade jetzt wichtige Pionierarbeit. Ich freue mich auf die neue Aufgabe und danke den Mitgliedern der Gremien für ihr Vertrauen.“

Auch im Kuratorium gab es personelle Veränderungen: Hans-Jörg Vetter ist als Vorsitzender ausgeschieden, Dr. h.c. André Schmitz-Schwarzkopf, Vorstandsvorsitzender der Schwarzkopf-Stiftung, hat die Nachfolge angetreten. Sein Stellvertreter ist Prof. Dr. Dr. Andreas Barner, ehemaliger Vorstandsvorsitzender Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG.

Über die Gemeinnützige Hertie-Stiftung

Die Arbeit der Hertie-Stiftung konzentriert sich auf zwei Leitthemen: Gehirn erforschen und Demokratie stärken. Die Projekte der Stiftung setzen modellhafte Impulse innerhalb dieser Themen. Im Fokus stehen dabei immer der Mensch und die konkrete Verbesserung seiner Lebensbedingungen. Die Gemeinnützige Hertie-Stiftung wurde 1974 von den Erben des Kaufhausinhabers Georg Karg ins Leben gerufen und ist heute eine der größten weltanschaulich unabhängigen und unternehmerisch ungebundenen Stiftungen in Deutschland. Der Name „Hertie“ geht zurück auf Hermann Tietz, Mitbegründer des gleichnamigen Warenhauskonzerns zum Ende des 19. Jahrhunderts.

www.ghst.de (http://www.ghst.de)

Pressekontakt:
Gemeinnützige Hertie-Stiftung
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Quelle: ots

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