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Sonntag, 5. Februar 2023

ZOLL-F: Zoll und Polizei stellen Rekordmenge an Bargeld in Hessen sicher

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Frankfurt am Main/Hanau/Wiesbaden (ots) –

– Update zu: Zoll und Polizei zerschlagen zwei professionelle

Marihuana-Plantagen-

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Darmstadt, des
Zollfahndungsamtes Frankfurt am Main und des Hessischen
Landeskriminalamtes vom 17.01.2023

Rekordverdächtige 6,29 Millionen Euro Bargeld, hochwertiger Schmuck und Uhren im Wert von über 220.000 Euro sowie kiloweise Drogen stellten Ermittlerinnen und Ermittler der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER) des Zollfahndungsamtes Frankfurt am Main und des Hessischen Landeskriminalamtes am Freitag, den 13.01.2023, in Hanau sicher.

Ein 56-jähriger Tatverdächtiger wurde festgenommen und befindet sich bereits in Untersuchungshaft.

Gegen ihn und andere Beschuldigte ermitteln die Fahnderinnen und Fahnder von Zollfahndung und Polizei in einem gemeinsamen Ermittlungskomplex mit der Staatsanwaltschaft Darmstadt wegen des Verdachts des unerlaubten bandenmäßigen Anbaus von und des Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge.

Bei den sichergestellten 6,29 Millionen Euro dürfte es sich um die bis dato größte Bargeldsicherstellung im Zusammenhang mit Betäubungsmittelsicherstellungen in Hessen handeln.

Das Bargeld sowie 25 Kilogramm Kokain, sechs Kilogramm Marihuana sowie zwei Kilogramm Haschisch wurden bei der Durchsuchung eines Mehrfamilienhauses auf dem Dachboden durch die Einsatzkräfte aufgespürt. Dort befanden sich die Millionen, der Schmuck und die Drogen in Koffern und Taschen versteckt.

Zwei professionelle Marihuana-Plantagen, Maschinenpistolen, kiloweise
Drogen und eine scharfe Handgranate

Die vorgenannten Einsatzmaßnahmen stehen unmittelbar in Zusammenhang mit der Zerschlagung zweier hochprofessioneller Marihuana-Plantagen vom 11.01.2022 durch Zollfahndung und Polizei im Main-Kinzig-Kreis und im Landkreis Offenbach (s.Pressemitteilung vom 12.01.2023).

Über 1.280 Marihuana-Pflanzen sowie weitere illegale Betäubungsmittel, darunter knapp sieben Kilogramm Marihuana, über fünf Kilogramm Amphetamin, drei Kilogramm Haschisch, 500 Gramm Crystal Meth und 50 Gramm Kokain wurden sichergestellt.
Zudem stießen die Ermittlerinnen und Ermittler bei den
Durchsuchungsmaßnahmen vom 11.01.2023 auf zwei Maschinenpistolen, eine halbautomatische Selbstladepistole und eine scharfe Handgranate.

Sechs Tatverdächtige wurden festgenommen und sitzen derzeit in Untersuchungshaft.
An den Maßnahmen vom 11.01.2023 waren Spezialkräfte der hessischen Polizei undder Bundespolizei beteiligt.

Die umfangreichen Spurensicherungsmaßnahmen und der aufwändige Abbau der ausgehobenen Cannabis-Plantagen dauerten bis in die Mittagsstunden des vergangenen Samstags. Das Technische Hilfswerk unterstützte beim Abtransport der professionellen Plantagenausstattung, die alleine vier Container füllte.

Die weiteren Ermittlungen führt die GER Hessen.

Zusatzinformationen:

Die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER) Hessen wurde im Jahr 2012 als Zusammenschluss von Ermittlern des Hessischen Landeskriminalamts und des Zollfahndungsamts Frankfurt am Main gegründet. Ziel der GER Hessen ist die Bekämpfung der hessenweiten und grenzüberschreitenden Rauschgiftkriminalität.
Als Expertendienststelle führt die GER Hessen besonders umfangreiche
Ermittlungsverfahren im Bereich der schweren und organisierten Kriminalität mit dem Schwerpunkt Rauschgiftdelikte.

Rückfragen bitte an:

Zollfahndungsamt Frankfurt am Main
Pressesprecherin
Carina Orth
Telefon: 069/50775-133
E-Mail: presse@zfaf.bund.de
www.zoll.de

Original-Content von: Zollfahndungsamt Frankfurt am Main, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots

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